Regenwasser im Swimmingpool?

Keine Angst, wir beschäftigen uns nicht mit dem Thema, dass Regentropfen in dem Swimmingpool landen. Vielmehr möchten wir der Frage nachgehen, ob es grundsätzlich möglich wäre, den Swimmingpool nur mit Regenwasser zu füllen? Wie sieht es hier mit der Hygiene und der bakteriellen Belastung aus?

Regenwasser besitzt keine schlechte Qualität

Viele sammeln bereits Regenwasser über mehrere Regentonnen und bewässern damit ihren Garten und ihre Pflanzen in der Wohnung. Dies ist eine praktische Sache, weil das Wasser nichts kostet und auch keine Abwassergebühren berechnet werden. Zudem sind die Regentonnen heute nicht mehr so unansehnlich wie früher. Es gibt viele moderne Varianten, die zudem auch aus Holz bestehen können. Oft sieht man diesen Wassersammlern gar nicht an, was sie eigentlich sind. Daher fällt schon mal das Argument weg, dass eine Regentonne die Ästhetik vom Haus und vom Garten verschlechtert.

Ein weiterer Grund, warum viele das Regenwasser nicht im Swimmingpool haben möchten, liegt darin, dass sie Angst um die Wasserqualität haben. Viele hegen hier die Bedenken, dass sich viele Bakterien darin sammeln und dass man diese natürlich nicht an seinem Körper oder gar in einer Körperöffnung haben möchte. Aber hier können viele Experten Entwarnung geben: Es ist zwar richtig, dass sich im Regenwasser Bakterien befinden, aber: Sie sind auch im Badesee vorhanden. Schließlich bewegt sich die Wolke nicht um den See herum und lässt das Wasser auch dort rein fließen. Gleiches gilt für Vogelkot: Auch dieser landet in jedem Fluss oder See. Bleibt nur noch der Schmutz, der vom Dach herunter geschwemmt wird. Natürlich gibt es auch hier eine Lösung: Die Öffnung zwischen Regenrinne und Wassertonne mit einem Filter versehen.

Wie kommt das Wasser in den Pool?

Diese Frage ist natürlich spannend. Sie können einen Eimer nehmen und das Wasser herüber schöpfen. Nein, dies machen vielleicht Kinder, wenn ihnen langweilig ist. Sinnvoller ist es, wenn Sie eine Wasserpumpe benutzen, mit der Sie das Wasser aus der Tonne in den Pool pumpen. Achten Sie nur darauf, dass es sich um eine Schmutzwasserpumpe handelt. Nur diese kann mit dem eventuell noch vorhandenen Schmutz umgehen, ohne einen Schaden zu erleiden.

Für alle, die noch daran zweifeln, ob Regenwasser wirklich so ungefährlich ist: Bedenken Sie, dass Sie – zumindest in einem fest installierten Pool – Chlor hinzugeben. Dieses Mittel beseitigt alle Bakterien, auch die vom Regenwasser. Und falls Sie möchten, können Sie ja das Wasser mit Leitungswasser mischen, dann verringert sich die schädliche Konzentration. Aber dank der vielen Filtersysteme, die in einem Pool installiert sind, sollte nichts passieren. Eines ist jedoch sicher: Sie sparen sich eine Menge Geld.